Programm

Parallel zum Austausch an Informationsständen findet eine Vortragsreihe statt, in der im 30-Minuten-Takt jeweils ein anderer Beruf von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen vorgestellt wird.

 

09.30 Uhr

Vielfältig, sozial, familienfreundlich: Diakonie als Arbeitgeber


10.00 Uhr

Passt das zu mir? Berufsorientierung durch Freiwilligendienste


10.30 Uhr

„Ich will was mit Menschen machen“: Von der Metallindustrie in die Altenpflege


11.00 Uhr

Heilerziehungspflege: Feingefühl, Offenheit, Teamfähigkeit


11.30 Uhr

Kita-Alltag: Jeder Augenblick ist wertvoll


12.00 Uhr

Neue Wege beschreiten: vom Zimmermann zum Gruppenleiter


12.30 Uhr

Berufswechsel leicht gemacht: Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Berufs-

und Jobwechsler

 



9.30 Uhr

Diakonie als arbeitgeber

„Diakonische Einrichtungen sind attraktive Arbeitgeber. Da sie an die Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der Diakonie Mitteldeutschland gebunden sind, ähnelt die Vergütung dem Tarifsystem des Öffentlichen Dienstes. Unseren Mitarbeitenden kommen eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge zugute sowie diverse Sonderzulagen, Urlaub über den gesetzlichen Mindesturlaub hinaus und die Freistellung und Kostenübernahme bei Weiterbildungen. Wir freuen uns, gemeinsam berufliche Wege zu gestalten.“

Hannah Becker
Vorstand/ Pfarrerin,
Diakonissen-Mutterhaus Cecilienstift Halberstadt

 


10.00 Uhr

Berufsorientierung durch freiwilligendienste

„Rund 300 Freiwillige werden im Landkreis Harz vom Team der Freiwilligen-Agentur betreut – vom Bundesfreiwilligendienst bis zum Ehrenamt. Oft dient dies der beruflichen Orientierung. Freiwilligendienstleistende haben die Möglichkeit praxisnah auszuprobieren, ob beispielsweise die Altenpflege oder die Kinderbetreuung eine neue berufliche Perspektive für sie darstellt. Mit den erworbenen Praxiserfahrungen können sie sich für den Arbeitsplatz entscheiden, der genau zu ihnen passt."

 

Ina Blessinger
Teamleiterin der Freiwilligen-Agentur Nordharz,
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Halberstadt e. V.

 

 


10.30 Uhr

von der metallindustrie in die altenpflege

„In meinem alten Beruf in der Metallindustrie fehlte mir der Kontakt zu Menschen. Bei einem Praktikum in der Altenpflege wurde ich überrascht und wusste schnell: Das ist das, was ich machen möchte. Die Ausbildung macht Spaß, der Beruf ist sehr abwechslungsreich und es gibt Aufstiegschancen. Das Allerbeste ist aber, dass sich die Menschen jeden Tag freuen, mich zu sehen.“

Steffen Sander

Altenpfleger in Ausbildung,
Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH

 


11.00 Uhr

Heilerziehungspflege: Feingefühl, Offenheit, Teamfähigkeit

„Für mich stand schon immer fest, dass ich etwas Soziales machen will. Als Jugendliche nutzte ich auf der Suche nach dem passenden Beruf verschiedene Praktika und wurde schließlich fündig in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Also ließ ich mich zur Heilerziehungspflegerin ausbilden. Mittlerweile bin ich seit 21 Jahren im Cecilienstift tätig und habe meine Berufswahl keine Sekunde lang bereut.“

Sabrina Sondermann
Heilerziehungspflegerin,
Diakonissen-Mutterhaus CECILIENSTIFT Halberstadt

 


11.30 Uhr

Kita-Alltag: Jeder augenblick ist wertvoll

„Eigentlich wollte ich Schornsteinfegerin werden, aber ich war nicht höhentauglich. Also ließ ich mich zur Erzieherin ausbilden. Dieser Beruf ist mehr als ein Hobby. Ich habe seit so vielen Jahren die Möglichkeit, „die verborgenen Wunder im Kinde zu sehen und ihm zu helfen, sie zu entfalten“, wie schon Maria Montessori sagte. Heute, 30 Jahre nach meiner Ausbildung, bin ich richtig angekommen.“

Kerstin Gärtner

Heilpädagogin, Erzieherin und Kita-Leiterin,
Evangelische Stiftung Neinstedt


12.00 Uhr

Neue Wege beschreiten: vom Zimmermann zum Gruppenleiter

„Als Zimmermann war ich 20 Jahre lang auf Baustellen tätig. Als mir ein Freund sagte, in den Diakonie Werkstätten sei eine Stelle ausgeschrieben, die wie für mich gemacht ist, habe ich mich beworben. Seit 2016 bin ich Gruppenleiter für den Holz- und Metallbereich, was sich selten wie Arbeit anfühlt. Mit meiner Gruppe zu arbeiten, macht einfach riesig Spaß. Für mich gibt es keinen Unterschied, ob ich Lehrlinge anleite oder Menschen mit Behinderung.“

Patrick Fromm
Gruppenleiter,
Diakonie Werkstätten Halberstadt gGmbH


12.30 Uhr

Berufswechsel leicht gemacht

„Viele Menschen möchten oder müssen während ihres Arbeitslebens beruflich umsatteln oder sogar neu beginnen. Viele trauen sich nicht, weil sie nicht wissen, welcher Beruf zu ihnen passt und wo sie sich dazu beraten lassen können. Zudem stellt sich häufig die Frage nach einer finanziellen Unterstützung. Aufgrund der guten Bedingungen am Arbeitsmarkt und der zunehmenden Nachfrage von Unternehmen nach Fachkräften kann jeder – egal ob 20, 35 oder 50 Jahre alt – einen neuen Job ergreifen oder sogar einen neuen Beruf erlernen. Wir beraten dazu und unterstützen Interessierte. Gern informieren wir über Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten."

 

Romy Stühff
Berufsberaterin,
Agentur für Arbeit